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Philosophisches Lesen > Kant

Immanuel Kant (1724-1804)

Über die Vulkane im Monde (1785,2) heraus

Stand: Vorbereitender Durchgang der Spezifikation Januar 2004 durchgeführt.

1785 (61) Aufsatz. Zeitschrift: Berlinische Monatsschrift. 10 S.
Originaltitel: Ueber die Vulkane im Monde
Zeitschrift: Berlinische Monatsschrift 05 (März) S. 199-213.
Katalog-Nr. Adickes: 0055 / Warda: 088
Akademie-Ausgabe Bd. VIII: 067-076 Im Bonner-Korpus (Korpora.org) lesen
Kategorie: Aufsätze
Quelle: Immanuel Kant Information Online

Inhalt

Geologische Überlegung über den Ursprung der Krater auf Erde und Mond.

Die Form der Krater auf dem Mond deutet auf einen Ursprung durch Eruptionen hin. Es handelt sich aber nicht um vulkanische, sondern um atmosphärische Eruptionen, wie sich auf der Erde auch ereignet haben, Eruptionen, die viel früher als die vulkanische stattgefunden haben, als der Himmelskörper noch vollständig aus Gewässer bestand, innerhalb dessen Gasen und Gestein herumwirbelten. Diese Krater sind deshalb ringsförmig, weil sie aus Luftblasen entstanden. Die vulkanischen Eruptionen waren erst da, als die Oberfläche schon fest geworden war. Sie lassen zwar einzelne Berge entstehen, doch keine Gebirge samt Täler zum Ablauf der Ströme, wie die atmosphärischen Eruptionen es machen. Die Entdeckung von Kratern auf dem Mond zeigt, dass alle Himmelskörper so beschaffen sind wie die Erde und im flüssigen Zustand entstanden.

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Diese Rubrik 9. 4. 2009 bearbeitet
© Francesc Hervada-Sala