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Philosophisches Lesen > Kant

Immanuel Kant (1724-1804)

[Bemerkungen über Mendelssohns Morgenstunden] (1786d) heraus

Stand: Vorbereitender Durchgang der Spezifikation Oktober 2005 durchgeführt.

1786 (62) Beitrag. Buch von Ludwig Heinrich Jakob. 6 S.
Originaltitel: Prüfung der Mendelssohnschen Morgenstunden oder aller spekulativen Beweise für das Daseyn Gottes in Vorlesungen von Ludwig Heinrich Jakob Doktor der Philosophie in Halle. Nebst einer Abhandlung von Herrn Professor Kant. [Zierstück] Leipzig 1786. bey Johann Samuel Heinsius.
[Titel, Widmung, LX S., Inhalt, Untertitel, 334 S.]
Katalog-Nr. Adickes: 0063 / Warda: 110
Akademie-Ausgabe Bd. VIII: 149-155 Im Bonner-Korpus (Korpora.org) lesen
Kategorie: Vorworte, Einleitungen und Beiträge
Quelle: Immanuel Kant Information Online

Inhalt

Kritik an Mendelssohn.

In wenigen Absätzen drückt Kant hier eine Kritik auf die Mendeslsohnsche Schrift aus, die den Fehler begeht, sich dogmatisch auf die Vernunft zu verlassen. Mendelssohn hält die metaphysischen Streitigkeiten für bloße Wortstreitigkeiten und die Frage nach dem Ding an sich für unnötig. Es handelt sich aber um grundsätzliche Sachen, die zu klären wichtig ist. Und es ist in der Gegenwart so weit, dass diese Streitigkeiten in der Metaphysik vielleicht bald endgültig gelöst werden.

Letzter Absatz:

Die Sachen der Metaphysik stehen jetzt auf einem solchen Fuße, die Akten zu Entscheidung ihrer Streitigkeiten liegen beinahe schon zum Spruche fertig, so daß es nur noch ein wenig Geduld und Unparteilichkeit im Urteile bedarf, um es vielleicht zu erleben, daß sie endlich einmal ins reine gebracht werden.

Zur Kritik an Mendelssohn siehe auch Was heißt: sich im Denken orientieren?.

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Diese Rubrik 9. 4. 2009 bearbeitet
© Francesc Hervada-Sala